Bärlauch

Risotto

Irgendwie schon recht schnell wieder Zeitlang bekommen … Außerdem wollten wir ja meinen Eltern noch ein Bärlauch-Risotto kochen. Bevor er ganz auswächst.

Also am Samstag heimgefahren. Mama hat ihren größten Topf geholt. Ich habe in der Bärlauchplantage meiner Eltern ordentlich abgeerntet (- aber so was von!!!). Mein Mensch hat gekocht. Wie immer bei uns: Erst mis-en-place …

Selbst komponierter BÄRLAUCH-ASPARAGUS-RISOTTO für 4 Personen:

Der erste Schritt ist das Anschwitzen, „solfriggere“, und dauert etwa 5 Minuten:

In Butter (60 g) werden die Zwiebeln (1) und Chilischote (1) glasig angebraten.
Dann ein bisschen Frühstücksspeck dazu (- braucht es aber nicht wirklich).
Curcuma (1 TL). (Jaaa, die feinere Variante ist Safran!)
Nun den Arborio oder Carnaroli (450 g) mit in den Topf. So lange rühren, bis jedes Reiskorn benetzt ist. (Schon klar, beim Risotto geht es von Anfang bis zum Schluss um Rühren!)
Und eine halbe Zitrone, mit der Schnittfläche nach unten mit anrösten (karamellisieren!).
Asparagus (dem Papa, multilingual wie er ist, ist das Wort „Spargel“ nicht mehr eingefallen …) dazu.
Bärlauch auch.
Mit Weißwein (1/8 L) ablöschen. So lange rühren, bis er verdunstet ist.

Ab jetzt beginnt die Zeitrechnung „18 Minuten, bis der Risotto fertig ist“!

Mit heißer Hühnerbrühe (2 1/4 L*) wird immer wieder aufgegossen, gerührt, gewartet bis die Flüssigkeit verdunstet ist, wieder aufgegossen, gerührt usw.

*In diesem Fall ist uns noch Hühnerbrühe übriggeblieben. Weil der „Asparagus“ und der Bärlauch schon Flüssigkeit mitgebracht haben. Nicht schlimm. Mit dem Rest wurde am nächsten Tag eine Bärlauchsüppchen gekocht …

Kurz ausruhen lassen. (Inzwischen kann man z.B. selbst ausruhen. Oder auch einen Schluck Weißwein trinken. Oder den Tisch decken. Oder ratschen.)
Feingehackten Bärlauch sowie Pecorino oder Parmesan (120 g) und kalten Butter (75 g) unterrühren.

Anrichten, freuen, genießen!

Übrigens! Eine Ehre: Wir durften in der wunderschönen nigelnagelneuen Küche werkeln!

Ein wunderbares, schönes Wochenende: Viel Skip-Bo, Lachen, Bohnen pflanzen, feine Sachen essen und Zusammensein im Garten.

Galaxy-8.-5.-2016-204-mama

Und: Hey! Warum kann meine Mama so schöne Fotos machen? Ich bemühe mich immer … aber die besten hier sind von ihr … Der Blick? Sie hat ihn wohl … C’est fou …

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Dieser Beitrag wurde am 8. Mai 2016 um 16:46 veröffentlicht und ist unter Grün, Küche, Natur abgelegt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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